Welche Bank ist die Beste für ein Gemeinschaftskonto?

Welche Bank ist die Beste für ein Gemeinschaftskonto? Das klären wir in diesem Ratgeber, doch vorher klären wir noch, was ein Gemeinschaftskonto ist!

Ein Gemeinschaftskonto ist ein Bankkonto, das von zwei Personen gemeinsam verwaltet wird. Der Bank ist es egal, ob die beiden Personen verheiratet sind, in einer Partnerschaft leben oder sich nur eine Wohnung teilen. Bei manchen Banken müssen die beiden Personen jedoch die gleiche Adresse haben.

Beide Kontoinhaber haben Zugriff auf das Guthaben auf einem Gemeinschaftskonto. Die Bank wird ein bestehendes Konto nicht in ein Gemeinschaftskonto umwandeln. Du musst ein neues Konto als Gemeinschaftskonto eröffnen, wenn du das möchtest.

Wenn du dir die Haushaltskosten mit einer anderen Person teilst, kann es hilfreich sein, ein gemeinsames Konto zu haben. Auf diese Weise könnt ihr ganz einfach Dinge wie Miete, Strom oder Internetrechnungen bezahlen. Ihr müsst euch nicht darüber streiten, wer was bezahlt, und ihr könnt weiterhin eure eigenen Konten für eure persönlichen Rechnungen behalten.

Welche Bank für Gemeinschaftskonto?

Wahrscheinlich hast du bereits ein Konto. Aber wenn du deine Finanzen neu organisierst, solltest du prüfen, ob es ein günstigeres Konto gibt, das besser für dich geeignet ist. Gute Konten findest du in unserem Gemeinschaftskonto-Rechner. DKB, ING, Comdirect und Norisbank bieten gute Gesamtpakete aus Konten und Karten an. Wenn du das Drei-Konten-Modell wählst, eröffnest du auch ein Gemeinschaftskonto.

Bei vielen Banken kannst du beide Konten gleichzeitig führen. Ob das Konto kostenlos ist, hängt oft davon ab, wie viel Geld jeden Monat auf das Konto eingeht: Wenn jeden Monat genug Geld eingezahlt wird, verlangt die Bank keine Kontoführungsgebühr für die Führung des Kontos. Das solltest du bei der Wahl des richtigen Gemeinschaftskontos für dich und deinen Ehe- oder Lebenspartner berücksichtigen.

Um Geld für Kontoführungsgebühren zu sparen, solltest du sicherstellen, dass das Geld zuerst auf das Gemeinschaftskonto und dann auf das Einzelkonto überwiesen wird. Die Reihenfolge, in der das Geld überwiesen wird, ist wichtig. Wenn du ein Einzelkonto und ein Gemeinschaftskonto bei verschiedenen Banken hast, musst du dir darüber keine Gedanken machen.

Du kannst dein Einzelkonto und dein Gemeinschaftskonto bei allen unten aufgeführten Banken verwalten. Außerdem kannst du die Kontoführungsgebühren vermeiden.

DKB

Für diese Konten musst du keine Kontoführungsgebühren zahlen. Wenn genug Geld auf dem DKB Gemeinschaftskonto eingeht, haben beide Kunden den Status „aktiver Kunde“ für das Gemeinschaftskonto. Das gilt auch für die Einzelkonten, wenn sie aktiv sind. Mit dem Aktivkundenstatus erhältst du bessere Konditionen. Wenn du Geld auf ein Einzelkonto erhältst und es auf das Gemeinschaftskonto überweist, wird der Status nicht auf das Gemeinschaftskonto übertragen.

ING

Bei der ING sind dein Gemeinschaftskonto und das Einzelkonto gebührenfrei, wenn du genug Geld auf deinem Konto hast. Wenn du Geld vom ING Gemeinschaftskonto auf das Einzelkonto überweist, entfällt die Kontoführungsgebühr erst für das Gemeinschaftskonto und dann für das Einzelkonto. Umgekehrt wird die Kontoführungsgebühr nicht erlassen, wenn du zuerst Geld auf das Einzelkonto und dann auf das Gemeinschaftskonto überweist.

Comdirect

Wenn du genug Geld auf dein Konto einzahlst, ist dein Comdirect Gemeinschaftskonto oder das Einzelkonto gebührenfrei. Wenn du Geld vom Gemeinschaftskonto auf das Einzelkonto überweist, wird beim ersten Mal das Gemeinschaftskonto und dann das Einzelkonto mit Gebühren belastet. Wenn du dagegen zuerst Geld auf das Einzelkonto und dann auf das Gemeinschaftskonto einzahlst, werden beide Konten für die Kontoführung belastet.

Vor- und Nachteile eines Gemeinschaftskontos mit mehreren Personen

Gemeinschaftskonten können aus einer Reihe von Gründen vorteilhaft sein. Zum Beispiel können Gemeinschaftskonten dabei helfen, die Kreditwürdigkeit aufzubauen oder wiederherzustellen. Gemeinschaftskonten machen es einfacher, Rechnungen und andere gemeinsame Ausgaben zu verwalten. Und gemeinsame Konten können ein Sicherheitsnetz bieten, falls ein Kontoinhaber Hilfe bei unerwarteten Kosten benötigt.

Wenn ihr ein gemeinsames Konto eröffnen wollt, solltet ihr mit den anderen Kontoinhabern über eure finanziellen Ziele und Erwartungen sprechen. Ihr müsst auch entscheiden, wie ihr die Ausgaben für das gemeinsame Konto handhabt, z. B. ob jeder von euch gleich viel Geld beisteuert oder ob eine Person den Großteil der Kosten übernimmt. Es ist auch wichtig, die Vereinbarung über die gemeinsame Haftung zu verstehen, die mit einem Gemeinschaftskonto einhergeht. Mit dieser Vereinbarung haftet jede Person für das gesamte Guthaben auf dem Konto, auch wenn nur eine Person alle Abhebungen vorgenommen oder alle Schulden gemacht hat.

Gemeinsame Konten haben aber auch einige Nachteile. Zum Beispiel können Gemeinschaftskonten die Finanzplanung erschweren, wenn die Inhaber/innen unterschiedliche Ausgabengewohnheiten haben. Außerdem können Gemeinschaftskonten zu Streitigkeiten führen, wenn die Kontoinhaber/innen unterschiedliche Vorstellungen darüber haben, wie das Geld verwendet werden soll. Und schließlich können Gemeinschaftskonten riskant sein, wenn einer der Kontoinhaber eine schlechte Bonität hat oder schlechte finanzielle Entscheidungen getroffen hat.

 

 

Gemeinschaftskonto mit mehreren Inhabern – ist das möglich?

Bei einem Gemeinschaftskonto mit mehreren Inhabern, die gemeinsam ein Konto führen. Das Besondere an einem Gemeinschaftskonto ist, dass alle beteiligten Personen für die Schulden auf dem Konto verantwortlich sind. Wenn beispielsweise einer Person Geld von ihrem Gehalt abgezogen wird, um die Schulden auf dem Gemeinschaftskonto zu begleichen, wird auch jeder anderen Person, die an diesem Gemeinschaftskonto beteiligt ist, Geld von ihrem Gehalt abgezogen. Das liegt daran, dass alle Personen, die an einem Gemeinschaftskonto beteiligt sind, gesamtschuldnerisch haften, d. h. es spielt keine Rolle, wer was getan hat, wenn es um die Begleichung von Schulden geht.

Bevor man ein gemeinsames Bankkonto eröffnet, muss man sich gegenseitig vertrauen. Deshalb bieten die meisten Banken nur Gemeinschaftskonten für zwei gleichberechtigte Personen an. Bei einigen wenigen Banken wie der Commerzbank und der SpardaBank können Sie ein Gemeinschaftskonto mit mehr als einer Person eröffnen.

Was passiert, wenn ein Kontoinhaber stirbt?

Wenn einer der beiden Kontoinhaber stirbt, gehen die Erben über und erhalten ihren Anteil am Geld auf dem Konto. Wenn sich viel Geld auf dem Konto befindet, ist es ratsam, schriftlich zu klären, wer wie viel bekommt. Du solltest auch nicht zu viel Geld auf einem Gemeinschaftskonto aufbewahren, denn wenn einem der Kontoinhaber etwas zustößt, bekommen seine Erben die Hälfte des Geldes.

 

Wo Gemeinschaftskonto eröffnen?

Du kannst den Eröffnungsantrag online ausfüllen. Dazu musst du nur ihre Namen und Geburtstage eingeben – kein Papierkram nötig! Wenn beide Kontoinhaber es unbedingt wollen, unterschreiben sie ein Dokument, das dir per Post oder E-Mail zugeschickt wird und in dem sie vor möglichen Risiken warnen, bevor sie die unwiderrufliche Erlaubnis erteilen. Das bedeutet, dass nichts sie daran hindert, ihre Meinung zu einem späteren Zeitpunkt zu ändern, wie es hätte passieren können, wenn ich länger als 6 Monate seit meinem letzten Gehaltsscheck gewartet hätte

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    Gründer von Girofy

    Gründer von Girofy Stefan Scheel

    Stefan Scheel ist der Gründer von Girofy.de. Nach seinen eigenen schlechten Erfahrungen mit der Finanzbranche hat er es sich zur Aufgabe gemacht, persönliche Finanzen so einfach wie möglich zu machen. Girofy.de ist also viel mehr als nur ein Blog. Es ist eine umfassende Plattform, die dir hilft, die Kontrolle über deine Finanzen zu übernehmen, damit du die besten Finanzentscheidungen treffen kannst. Hier kannst du mehr über Girofy und den Gründer Stefan Scheel erfahren.