Es ist nicht zu leugnen: Sparen zu lernen kann schwer sein. Du hast vielleicht das Gefühl, dass du ständig mit Rechnungen jonglierst und versuchst, über die Runden zu kommen. Aber wenn du dir die Zeit nimmst, dich hinzusetzen und ein Budget zu erstellen, wirst du überrascht sein, wie viel Geld du tatsächlich sparen kannst.

Wie kann ich sparen lernen?

Wie kann ich sparen lernen Toni Robbins* sagt, dass wir zuerst unsere Beziehung zu Geld verstehen sollten, um sparen zu können. Geld wird oft als Mittel zum Glück und Erfolg gesehen, was uns dazu verleiten kann, es ohne nachzudenken auszugeben. Um diese Ausgabengewohnheit zu durchbrechen, müssen wir uns von dem Gedanken verabschieden, dass mehr Geld uns glücklicher machen wird.

Stattdessen sollten wir uns auf unsere eigenen finanziellen Ziele konzentrieren und darauf, was wir mit unserem Geld erreichen wollen. Wir sollten auch an die Zukunft denken und daran, wie das Sparen von heute uns später helfen kann. Wenn wir unsere schädlichen Ausgabengewohnheiten ablegen und unsere Einstellung zu Geld ändern, können wir lernen, wie man spart.

Selbst eine kleine Veränderung kann einen großen Unterschied machen

Es ist wichtig, schon früh ans Sparen zu denken. Es ist ein einfaches Konzept, aber es kann einen großen Unterschied in deinen Finanzen machen. Wenn du am Anfang des Monats sparst, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du am Ende des Monats Geld übrig hast. Und wenn du am Ende des Monats Geld übrig hast, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du es sparst. Wenn du also früh und oft sparst, bist du auf dem besten Weg zu finanzieller Sicherheit.

Das größte Hindernis beim Sparen ist oft unsere eigene Denkweise. Wir sagen uns, dass wir sparen werden, was am Ende des Monats übrig bleibt, aber meistens bleibt nichts übrig. Zum Glück gibt es einen einfachen Trick, mit dem du deine Beziehung zu Geld ändern und regelmäßig sparen kannst: „Bezahle dich selbst zuerst“.

Anstatt bis zum Ende des Monats zu warten, um zu sehen, was übrig bleibt, legst du am Anfang jedes Monats einen festen Betrag zum Sparen beiseite. Das bedeutet nicht, dass du in anderen Bereichen deines Lebens Abstriche machen musst, aber es bedeutet, dass du dem Sparen Priorität einräumst. Das wird dir nicht nur helfen, deine Ersparnisse schneller aufzubauen, sondern auch ein gesünderes Verhältnis zu Geld zu entwickeln. Wenn du also ernsthaft mit dem Sparen beginnen willst, solltest du zuerst an dich selbst denken.

Sparen lernen: Setzte deine Ziele in einen Plan um

Es ist viel einfacher, mit deinem Geld auszukommen, wenn du dir darüber im Klaren bist, wofür du es ausgibst – und wofür du es sparst. Wenn du „einfach nur sparen“ willst, wirst du nie wissen, wann du dein Ziel erreicht hast (genau genommen hast du das schon getan, wenn du nur einen Euro in ein Sparschwein steckst). Du solltest also wissen, wofür du das Geld brauchst.

Sobald du weißt, wofür du sparen willst, ist dein Ziel klar. Du weißt jetzt, wie viel Geld du brauchst (z. B. für eine Notreserve) und kannst planen, wie du dein Ziel erreichen kannst. Egal, ob es sich um ein neues Auto, eine Weltreise oder eine Anzahlung auf ein Haus handelt – wenn du dein Ziel kennst, kannst du auf dem Weg dorthin bessere finanzielle Entscheidungen treffen.

Frag dich also: Wofür willst du sparen und wie viel brauchst du?

Hier sind ein paar Tipps, die dir den Einstieg erleichtern:

Tipp 1: Ziele festlegen

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Man sagt, dass die zwei wichtigsten Tage im Leben eines Menschen der Tag sind, an dem wir geboren werden, und der Tag, an dem wir herausfinden, warum wir leben. Wenn wir erst einmal verstanden haben, welche Rolle wir in der Welt spielen, können wir anfangen, uns Ziele zu setzen und sie zu erreichen. Träume motivieren uns zum Handeln und geben unserem Leben eine Richtung. Passives Setzen von Zielen oder Tagträumen ohne Planung oder engagierte Schritte zur Verwirklichung dieser Träume führt jedoch nur zu Frustration.

Du hast vielleicht schon einmal gehört, dass ein Ziel ohne Plan nur ein Wunsch ist. Um deine Träume zu verwirklichen, musst du dir ein Ziel setzen, für das es sich zu sparen lohnt. Das kann alles sein, vom Traumurlaub bis zum Kauf deines Traumhauses. Wenn du dieses Ziel vor Augen hast, wird auch deine Motivation zum Sparen steigen.

Mach dir klar, worauf du hinarbeitest, und lass dich davon anspornen, die nötigen Schritte zu unternehmen, um es zu erreichen. Tony Robbins, einer der berühmtesten Motivationsredner der Welt, sagt oft, dass du deine Maßstäbe ändern musst, wenn du dein Leben verändern willst.

Gibt es einen besseren Weg, deine Ansprüche zu erhöhen, als dir ein Ziel zu setzen, für das es sich zu sparen lohnt?

Tipp 2: Geld auf die Seite legen

Finanzvergleich

Es ist wichtig, so früh wie möglich mit dem Sparen für deine Zukunft zu beginnen, unabhängig von deinem Einkommen. Selbst wenn du jeden Monat nur einen kleinen Betrag beisteuern kannst, lohnt es sich, mit dem Sparen zu beginnen.

Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist, am Anfang jedes Monats einen bestimmten Betrag beiseite zu legen und ihn in ein Sparschwein oder ein anderes Sparkonto zu stecken. Auf diese Weise ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du das Geld für andere Dinge ausgibst, und du baust dir nach und nach einen Notgroschen auf, den du für unerwartete Ausgaben oder den Ruhestand verwenden kannst.

Natürlich hängt der Betrag, den du sparst, von deinem Einkommen und anderen finanziellen Verpflichtungen ab, aber selbst ein kleiner Betrag kann sich mit der Zeit summieren. Wenn du also jeden Monat etwas Geld zur Seite legst, bist du auf dem besten Weg in eine gute finanzielle Zukunft.

Tipp 3: Automatisiere das Sparen

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Ein sehr einfacher Tipp zum Sparen ist es, zwei Konten zu eröffnen. Nutze dein kostenloses Girokonto für alle deine Einnahmen und laufenden Kosten. Außerdem richtest du ein Konto ein, auf das du deine Ersparnisse überweist. Schnell wird es zur Gewohnheit, dass ein bestimmter Geldbetrag auf dieses Konto überwiesen wird.

Verwende dazu ein Mehrkontenmodell und automatisiere das Sparen. Erhöhe deinen Sparbetrag mit jeder Gehaltserhöhung und eröffne ein zweites Giro- oder Sparkonto, das ausschließlich zum Sparen dient.

Das kann bei der gleichen Bank sein, bei der du dein erstes Girokonto hast, oder bei einer anderen Bank. Überweise automatisch von deinem Gehaltsscheck auf dieses Konto und rühre das Geld nur im Notfall an. Ein separates Sparkonto hilft dir, deine Fortschritte zu verfolgen und deine finanziellen Ziele schneller zu erreichen. Außerdem gerätst du weniger in Versuchung, das Geld auszugeben, wenn es nicht leicht zugänglich ist.

Tipp 4: Im Alltag Geld sparen

Finanzlexikon Finanzbegriffe

Wenn es darum geht, Geld zu sparen, gibt es kein Patentrezept für alle. Es gibt jedoch ein paar allgemeine Grundsätze, die dir helfen können, deine Ausgaben zu reduzieren und dein Budget weiter zu strecken.

Erstens: Versuche, Impulskäufe zu vermeiden, indem du deine Einkäufe im Voraus planst und dich an eine Liste hältst.

Zweitens: Suche nach Möglichkeiten, bei den alltäglichen Ausgaben zu sparen, z. B. indem du zu einem günstigeren Handytarif wechselst oder zu Hause kochst, anstatt auswärts zu essen.

Und schließlich solltest du nicht davor zurückschrecken, auf Luxusartikel zu verzichten, um mehr Geld zum Sparen übrig zu haben. Wenn du diese Tipps befolgst, kannst du deine Ausgaben deutlich senken und mehr Geld für die Zukunft zurücklegen.

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Tipp 5: Du musst dich auch mal belohnen

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Es ist zwar wichtig das Sparen zu lernen, aber es ist auch wichtig, das Leben auf diesem Weg zu genießen. Wenn du eine Woche lang zu Hause gekocht hast, anstatt auswärts zu essen, warum besuchst du dann nicht mal wieder dein Lieblingsrestaurant? Verzichte nicht auf den ganzen Spaß; das Leben zu genießen wird dein Durchhaltevermögen und deine Konzentration auf deine finanziellen Ziele erhöhen.

Konzentriere dich stattdessen darauf, Freude in anderen Bereichen deines Lebens zu finden und lerne, den Prozess des Geldsparens zu genießen. Wenn du deine finanziellen Ziele erreicht hast, wirst du umso dankbarer für die Dinge sein, die du hast, und für den Spaß, den du dir auf dem Weg dorthin erlaubt hast.

Toni Robbins Ratschläge zum Thema Geld* zu befolgen, wird dazu beitragen, unsere Lebensbedingungen zu verbessern. Erinnere dich daran, dass es einfach wichtig ist zu lernen, wie wir ein Gleichgewicht finden und unsere Prioritäten richtig setzen. Schließlich leben wir nur einmal!

Häufig gestellte Fragen zum Sparen lernen?

Wie kann ich monatlich Geld sparen?

Im Allgemeinen bieten Festgeldsparpläne die besten Zinsen, wenn es um monatliches Sparen mit gesetzlicher Einlagensicherung geht. Das liegt daran, dass einige Banken höhere Zinsen für längere Laufzeiten oder eine Zinsstaffel anbieten, was bedeutet, dass die Zinsen selbst mit dem angelegten Betrag wachsen – und damit auch der Zinseszinseffekt.

Wie viel kann man sparen mit 2000 netto?

Wenn du jeden Monat 400 Euro sparen oder investieren würdest, hättest du am Ende des Jahres 4800 Euro. Das gilt, wenn dein monatliches Gehalt nach Steuern 2000 Euro beträgt.

Wie viel von seinem Gehalt sollte man sparen?

Wenn du zum Beispiel 2000 Euro im Monat verdienst, solltest du als Hausbesitzer mindestens 5,5 Prozent deines Einkommens sparen oder 7 Prozent, wenn du Mieter bist. Wenn du mehr als 4000 Euro im Monat verdienst, solltest du mindestens 9 Prozent deines Einkommens als Hausbesitzer/in oder 11 Prozent als Mieter/in sparen.

Wie viel Prozent des Einkommens sollte man sparen?

Bei einem monatlichen Budget von 2500 Euro netto pro Monat ergeben sich nach der 50-30-20-Regel die folgenden Budgets:

50 Prozent für Fixkosten – macht 1250 Euro im Monat. 30 Prozent für Freizeit – ergibt 750 Euro pro Monat. 20 Prozent für Ersparnisse – macht 500 Euro im Monat und 6000 Euro im Jahr.

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    Gründer von Girofy

    Gründer von Girofy Stefan Scheel

    Stefan Scheel ist der Gründer von Girofy.de. Nach seinen eigenen schlechten Erfahrungen mit der Finanzbranche hat er es sich zur Aufgabe gemacht, persönliche Finanzen so einfach wie möglich zu machen. Girofy.de ist also viel mehr als nur ein Blog. Es ist eine umfassende Plattform, die dir hilft, die Kontrolle über deine Finanzen zu übernehmen, damit du die besten Finanzentscheidungen treffen kannst. Hier kannst du mehr über Girofy und den Gründer Stefan Scheel erfahren.