Wieviel Geld darf man steuerfrei auf dem Sparbuch haben?

Wie viel Geld kannst du steuerfrei auf deinem Sparkonto haben?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, und die Antwort könnte dich überraschen. Je nachdem, in welchem Land du lebst, kann die Antwort unterschiedlich ausfallen. In einigen Ländern gibt es keine Steuern auf Sparkonten, während in anderen Ländern möglicherweise einige Steuern anfallen. In den meisten Fällen kannst du jedoch einen bestimmten Geldbetrag auf deinem Sparkonto haben, ohne dass du dafür Steuern zahlen musst.

Hier kommt der Sparerpauschbetrag ins Spiel

  • Für jeden Privatanleger
  • Singles erhalten Kapitalerträge bis 801 Euro steuerfrei
  • Für gemeinsam veranlagte Ehepaare sind 1.602 Euro steuerfrei
  • Freibetrag einfach mit Freistellungsauftrag sichern
  • Freistellungsauftrag kann gesplittet werden
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Als Privatanleger ist es wichtig, die Steuervorschriften für Kapitalgewinne zu kennen. Alleinstehende dürfen bis zu 801 Euro aus Kapitalgewinnen verdienen, ohne dass sie besteuert werden. Für Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden, beträgt der steuerfreie Betrag 1.602 Euro. Wenn du erwartest, mehr als diesen Betrag aus Kapitalerträgen zu verdienen, kannst du dir den steuerfreien Betrag einfach mit einem Freistellungsauftrag sichern.

Und wenn du verheiratet bist, kannst du den Freistellungsauftrag sogar zwischen dir und deinem Ehepartner aufteilen. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du Steuern auf deine Kapitalerträge zahlen musst – solange du den Freistellungsauftrag in Anspruch nimmst.

Steuern bei Zinsen und Dividenden

Die Abgeltungssteuer ist seit 2009 in Kraft. Privatanleger müssen Steuern auf ihre Kapitalerträge zahlen. Es gibt jedoch Steuerfreibeträge: Für Alleinstehende sind bis zu 801 Euro steuerfrei. Für Ehepaare verdoppelt sich der Betrag auf 1.602 Euro.

Dieser Sparerfreibetrag gilt für Zinsen und Dividenden, aber auch für Gewinne aus dem Verkauf von Anlagen.

Kapitalerträge, die den Sparerpauschbetrag übersteigen, unterliegen der Abgeltungssteuer. Wie jedes andere Finanzinstitut müssen wir diese Steuer direkt an das Finanzamt abführen. 

Freistellungsauftrag verwenden

Wenn du deinen Freistellungsauftrag ausfüllst, solltest du den Betrag, den du von deinem Pauschalbetrag einbehalten möchtest, sorgfältig berechnen. So wird sichergestellt, dass der richtige Steuerbetrag von deiner Abschlusszahlung einbehalten wird.

Du hast auch die Möglichkeit, deinen Pauschalbetrag aufzuteilen und ihn auf mehrere Freistellungsaufträge bei verschiedenen Trägern zu verteilen. Beachte jedoch, dass du den Gesamtbetrag von 801 Euro pro Person bzw. 1.602 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare nicht überschreiten darfst.

Wenn du dir die Zeit nimmst, deinen Freistellungsauftrag richtig auszufüllen, kannst du sicherstellen, dass du am Ende nicht mehr Steuern zahlst, als du schuldest.

So werden die Gewinne versteuert mit dem Sparerpauschbetrag

Dieses Beispiel zeigt, wie der Pauschalbetrag zu deinem Vorteil genutzt werden kann. Du hast in einem Jahr 1.200 Euro an Dividenden und Zinsen erhalten. Wenn du deinen Sparerfreibetrag von 801 Euro abziehst, bleiben dir 399 Euro. Auf diese 399 Euro fällt die Abgeltungssteuer an. Wir oder deine Depotbank ziehen 25 Prozent dieses Betrags an das Finanzamt ab: 99.75 Euro.

Wenn du jedoch vergessen hast, deinen Freistellungsauftrag einzureichen, können wir den Freibetrag nicht gewähren. Die Steuer wird auf deinen gesamten Gewinn von 1.200 Euro fällig: 25 Prozent davon, also 300 Euro, gehen sofort an das Finanzamt.

Die zu viel gezahlte Steuer kannst du über deine Steuererklärung zurückfordern. Aber vorerst ist das Geld weg und du kannst nicht damit arbeiten.

Wieviel Geld darf man steuerfrei auf dem Sparbuch haben?

An dieser Stelle kommt der Sparerfreibetrag ins Spiel. Der Sparerfreibetrag ist ein steuerfreier Betrag, der für jeden privaten Anleger gilt. Alleinstehende können bis zu 801 Euro auf ihrem Sparkonto haben, ohne dass sie dafür Steuern zahlen müssen. Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden, können 1.602 Euro auf ihrem Sparkonto haben, ohne dass sie dafür Steuern zahlen müssen. Sie müssen sich den steuerfreien Betrag einfach mit einem Freistellungsauftrag sichern. 

Welche Alternative zum Sparbuch gibt es?

Was das Sparbuch seit langem so interessant macht, ist der Sicherheitsaspekt. Mit einem moderaten Zinssatz fällt es in den Geltungsbereich der gesetzlichen Einlagensicherung. Es genießt daher einen umfassenden Schutz. In der Praxis gibt es eine ganze Reihe anderer Sparprodukte, bei denen die Rahmenbedingungen ganz ähnlich sind – zum Beispiel das Tagesgeld. 

Tagesgeld

Eine Spareinlage, auch Tagesgeldeinlage genannt, ist eine Art von Bankkonto, bei dem der Inhaber täglich über das Guthaben verfügen kann. Abhebungen von dieser Form des Sparkontos sind jederzeit möglich, allerdings muss die übliche Bearbeitungszeit für eine Überweisung einkalkuliert werden. Im Vergleich zum Sparkonto hat das Tagesgeld einen entscheidenden Vorteil: Wenn Privatanleger mehr als 2.000 Euro vom Sparkonto abheben wollen, muss immer eine Kündigungsfrist eingehalten werden.

Diese beträgt drei Monate. Das ist ein echter Nachteil, wenn das Guthaben für eine größere Anschaffung verwendet werden soll. Die Situation wird noch dadurch verschärft, dass die Zinsen extrem niedrig sind. Der Zinssatz auf Sparkonten deckt schon lange nicht mehr die Inflation. Daher verlieren die Sparer/innen derzeit real Geld. Das Tagesgeldkonto hat dieses Problem nicht: Abhebungen können jederzeit ohne Vorankündigung vorgenommen werden. Außerdem ist der Zinssatz auf Tagesgeldeinlagen oft höher als auf Sparkonten. Aus diesen Gründen ist die Tagesgeldeinlage für Privatanleger eine interessante Alternative zum Sparkonto.

Festgeld

Zum einen bieten Festgeldanlagen höhere Zinsen als zum Beispiel ein Girokonto oder ein normales Sparkonto. Das liegt daran, dass die Banken ihre Liquidität genauer planen können und sich nicht kurzfristig die gesamte Einlage auszahlen lassen müssen. Außerdem verpflichten sich die Kunden bei einer vorzeitigen Kündigung meist zu einer bestimmten Kündigungsfrist – die die Bank nutzen kann, um das Geld nachhaltiger anzulegen.

Sparer/innen mit einem längerfristigen Anlagehorizont können so von höheren Zinsen profitieren. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass sich die Zinssätze ändern können und nicht immer günstig sind. Außerdem sind bei einer vorzeitigen Kündigung oft hohe Strafen fällig. Daher sind Festgeldanlagen nicht für jeden geeignet. Aber für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont und der Bereitschaft, Risiken einzugehen, können sie eine attraktive Option sein.

Häufig gestellte Fragen, steuerfrei auf dem Sparbuch haben?

Wie viel Geld darf man auf dem Sparbuch haben ohne Strafzinsen zu zahlen?

Die Postbank und die Deutsche Bank haben die Grenze dafür gesenkt, wie viel Geld du auf deinen Giro- und Anlagekonten haben kannst, ohne dass es als Sicherheit gilt. Wenn du mehr als 25.000 Euro angespart hast, werden dir jedes Jahr 0,5 Prozent Zinsen berechnet.

Wird Geld vom Sparbuch versteuert?

Es gibt eine Pauschalsteuer von 25 Prozent auf Gewinne aus Investitionen, die sogenannte Kapitalertragssteuer. Diese Steuer wurde im Jahr 2009 eingeführt. Auch die Zinsen, die du auf Sparkonten erhältst, werden besteuert.

Wie viel darf ich auf meinem Sparbuch haben?

Das Sparkonto ist eine sehr sichere Anlage. Das Geld auf dem Konto ist auch durch den Staat geschützt, wenn der Bank etwas passiert.

Werden auf Sparbücher auch Negativzinsen erhoben?

Banken und Sparkassen können ihren Kunden in der Regel keine Negativzinsen für ihre Sparkonten berechnen. Rechtlich gesehen leiht sich die Bank Geld vom Kunden, der wiederum Zinsen für dieses Geld erhält.